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Förderprogramm Demokratisches Zusammenleben in Bielefeld


Förderprogramm Demokratieprojekte

Im Rahmen des Förderprogramms „Demokratisches Zusammenleben in Bielefeld“ unterstützt die Stadt Bielefeld zivilgesellschaftliche Projekte, die das demokratische Zusammenleben stärken.

Das Förderprogramm wurde mit Beschluss des Rates vom 12.12.2019 für die Folgejahre verstetigt.

Alle zivilgesellschaftlichen, demokratischen Projekte können Anträge auf Fördermittel stellen.
Ein Projekt kann mit maximal 3.000 Euro gefördert werden.

Gefördert werden Projekte, die dazu geeignet sind, das Thema Demokratie öffentlich zu präsentieren. Dazu zählen Projekte, die

- den Wert der Demokratie für das Gemeinwesen verdeutlichen,
- Demokratie sichtbar machen,
- Partizipation fördern,
- für das Engagement demokratischer Institutionen werben,
- die Selbstermächtigung der Einwohner*innen fördern,
- den politischen Diskurs fördern.

Die Projekte sollen einen Bezug zu Bielefeld haben und im Laufe des Jahres, in dem sie bewilligt werden, realisiert werden.


Förderperiode 2022

Ab sofort können Anträge für das Jahr 2022 gestellt werden.
Die Frist für das Einreichen der Anträge ist am 28.02.2022.
Anträge werden per E-Mail an demokratie@bielefeld.de gesandt.

Ansprechperson der VHS Bielefeld
Bei Fragen zu Projektideen oder Anträgen sowie bei Beratungsbedarf wenden Sie sich gerne an Nerea Discher (nerea.discher@bielefeld.de, 0521-51-6686).

Digitales Vernetzungstreffen 2022

Wann: Dienstag 18.01.2022, 17.30 – 19.00 Uhr
Wo: digital via BigBlueButton

Ablauf:
17.30 Uhr Begrüßung und Vorstellung der neue Koordination
17.40 Uhr Impulsvortrag „Möglichkeiten der Partizipation 2022“ (Referent: Demokrat Ramadani)
18.10 Uhr Informationen zum Förderprogramm und zur Antragstellung
18.30 Uhr Fragen und Austauschmöglichkeit
19.00 Uhr Abschluss

Alle Menschen, die Interesse an dem Förderprogramm haben, sind herzlich eingeladen!
Vorwissen ist nicht notwendig und alle Fragen sind willkommen.

Anmelden können Sie sich hier >>

Die Teilnahme ist kostenlos.

Für BigBlueButton müssen Sie sich nicht anmelden oder etwas herunter laden. Sie können einfach online teilnehmen. Der Link wird nach Anmeldung per E-Mail verschickt.

 

Informationen zum Impulsvortrag 18.01.2022
Kommunale Programme zur Demokratieförderung sind dann nachhaltig und erfolgreich, wenn sie Projektarbeit ermöglicht und demokratietheoretisch sowie demokratiepädagogisch inspiriert. Was ist Demokratie? Wodurch wird sie gefährdet? Wie kann Demokratie verbessert werden? Wie werden Menschen zu Demokrat*innen? Kein Projekt zur Förderung von Demokratie kann ohne die Beschäftigung mit diesen Fragen auskommen. Ausgehend von Impulsen der radikalen Demokratietheorien gilt es für die Projektarbeit sehr genau zu reflektieren, welches Verständnis von Demokratie implizit oder explizit vermittelt wird. Wer Demokratie nur als Regierungsform versteht, beschränkt sich selbst, und wer sie nur als solche vermittelt, beschränkt andere. Es gilt stattdessen Demokratie als Kosmos zu erkennen und zu erkunden. Die Demokratiepädagogik buchstabiert dies weiter aus. Wann immer Menschen zusammen kommen und gemeinsam etwas tun wollen, eröffnen sich Räume zum gemeinsamen Lernen von, für und durch Demokratie. Demokratiepädagogisch inspirierte Projektarbeit ist theoretisch-reflexiv, praktisch-experimentell, revidierend, lebensweltlich-subversiv und strukturell ausgerichtet. Sie kann auf ein Set von Demokratiekompetenzen ausgerichtet sein, verschiedene Handlungsfelder anvisieren, und stets versuchen, Demokratisierungsprozesse nach Innen und Außen in Gang zu setzen

Kurzbeschreibung zum Referenten:
Demokrat Ramadani, geb. 1990 in Suhareka (Kosovo), Studium der Politik- und Rechtswissenschaft an der Universität Bielefeld (M.A.) sowie der Demokratiepädagogik an der Freien Universität Berlin (M.A.), ist Lehrbeauftragter in Bielefeld an der Universität und am Oberstufen-Kolleg, Theaterpädagoge (LAG Spiel- und Theater NRW), war Fachreferent im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ in Rheda-Wiedenbrück und ist Strategischer Overhead im Rahmen des Landesprogramms „Kommunales Integrationsmanagement NRW“ in der Kreisverwaltung Mettmann.